05. 08. 2013

05. August 2013  Allgemein

Hui heute ist aber mal so richtig viel passiert! Als erstes hab ich heute die Fragen der Lokalzeitung aus dem Landkreis Bautzen beantwortet. Fragen und Antworten stehen unten im Artikel. Immerhin ist die zuständige Autorin 10 Minuten nach dem Zusenden der Antworten meine Facebook-Freundin geworden.

Ansonsten warte ich noch darauf, dass meine Bundespartei meine Daten in ihr Verzeichnis der Kandidatinnen und Kandidaten aufnimmt. Da hab ich schonmal allerlei hingeschickt, sie prüfen noch. Ich bin ja so gespannt.

Aber eigentlich ist das alles unnütz, denn ich hab die Wahl schon gewonnen. Das hat mir Unicef mitgeteilt, in einem Brief. Eigentlich wollten sie mir nur mitteilen, ich solle doch im November online mit Kindern chatten, um mal deren Rechte zu erfahren. Und immerhin ist Unicef ja eine UNO-Unterorganisation. Also nehm ich da alles sehr ernst, und siehe da: in der Adressierung steht Tilo Kießling, MdB. Hat sichs also doch gelohnt!

Ausserdem bedachte mich noch der deutsche Gewerkschaftsbund mit Post, um mich und noch viele andere zu dieser Veranstaltung einzuladen, auch noch zu dieser und zu dieser. Ich werde wohl nur die erste schaffen.

Am frühen Abend allerdings trafen wir uns zur Wahlaktivtagung, um gemeinsam mit den Ortsvorständen den Wahlkampf im Detail vorzubereiten. Auf dem Bild oben sieht man die Stimmung im Saal kurz vor dem Start. Das war dann doch ein etwas ernsterer Termin, denn die Verteilung der Materialien und die Anbringung der Plakate ist nicht so ohne Weiteres zu schaffen.

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Hier (danke an Silvio Lang für das getwitterte Bild) sieht man die Planungen zur Verteilung der Einzelnen Plakatierbezirke auf die Plakatierteams. Grundlage wird die Hängung zum Bürgerentscheid Krankenhäuser im Januar 2012 sein. Wer immer von Euch Leserinnen und Lesern bereit ist, mit einem kleinen Team einen Bezirk zu übernehmen: meldet euch schnell und kommt am 16. 08. zur fröhlichen Plakatausgabe!!

Zum Abschluss noch dieser fröhliche Link für euch und hier auch die Fragen und Antworten für die Lokalzeitung im Bautzner Gebiet:

1. Wann und wie kommen Sie morgens aus den Federn?

Das hängt von den Aufgaben ab, die ich am Morgen habe. Aber wenn ich es 
einmal sehr zeitig schaffe bin ich glücklich.

2. Wann sind Sie zum letzten Mal stolz auf sich gewesen?
Bei den Enthüllungen über das Kinderheim "Haasenburg". Kinder sind dort 
misshandelt worden, aber durch mein politisches Wirken in Dresden sind 
seit vielen Jahren keine Dresdner Kinder mehr dorthin geschickt
worden.

3. Worüber haben Sie sich zuletzt am meisten geärgert?
Über die Kühlschrank-Frage in dieser Liste. Weshalb sollte mich jemand 
wegen meines Kühlschrankinhaltes wählen? Demokratie lebt vom Streit 
über politische Ziele. Und damit hat mein Kühlschrankinhalt wirklich 
überhaupt nichts zu tun.

4. Was haben Sie sich von Ihrem ersten regelmäßigen Einkommen geleistet?
Mein erstes regelmäßiges Einkommen waren die 100 DDR-Mark, die man 
vor der Wende als EOS-Schüler (heute Gymnasiast) monatlich in der 
11. Klasse bekam. In der 12. waren es dann 110 Mark.
Ich erinnere mich nicht mehr, was ich gekauft habe, nur noch an die 
Sparkassenfiliale, in der ich mit meiner Mutter damals zu diesem 
Zweck ein Konto eröffnete. Dieses Konto habe ich heute noch.

5. Worauf könnten Sie sofort verzichten?
Auf Auslandseinsätze der Bundeswehr. Aber das war nicht gemeint, oder? 
Also: ich lebe in einer Großstadt, habe kein Auto, weil es einen guten 
öffentlichen Nahverkehr und im Notfall Taxis gibt, und lebe ansonsten 
in einem relativen Luxus eines Mitteleuropäers. Würde mein Einkommen 
etwas sinken käme wohl am ehesten in Frage, in allen Lebensbereichen 
ein wenig zu sparen.

6. Welche außergewöhnlichen Dinge könnten Sie für den nächsten 
Trödelmarkt beisteuern?
Nichts.

7. Welche Alltagstätigkeit ist für Sie pure Zeitverschwendung?
Also ganz ehrlich, Alltagstätigkeiten, die Zeitverschwendung sind, 
habe ich längst abgestellt. Das Ergebnis ist, dass mir ab und an 
Zeit zum Verschwenden übrigbleibt. Bestimmt wird das ganz anders,
wenn ich von den Leserinnen und Lesern dieser Zeitung dann in den 
Bundestag gewählt worden bin. 
Aber das wäre auch wieder Schade, denn in solchen Momenten 
verschwendeter Zeit, des Müßigganges, also der Zeit der Muße, kommen 
einem doch die besten Gedanken, Ideen und Pläne.

8. Womit vertreiben Sie schlechte Laune und trübe Gedanken?
Mit abwarten und Tee trinken. Wahlweise auch anderes als Tee.

9. Was haben Sie immer in Ihrem Kühlschrank stehen?
Das geht keinen was an. Wenn ich jemandem meinen Kühlschrank zeigen will 
lade ich ihn oder sie zu mir nach Hause ein. 
Dann zeige ich gern auch mein Badezimmer, die Kinderfotos
und meine Musiksammlung.

10. Was lesen Sie gerade?
Jose Saramago, Die Stadt der Sehenden.

11. Wann und wo ist für Sie ein Urlaub perfekt?
Wenn er kurz ist und authentisch. Ich mag keine künstlichen
Urlaubswelten, sondern das wirkliche Leben der Menschen zu sehen. 
Es ist nicht sehr einfach, das zu schaffen, ohne zu stören. 
Und ich mag es, noch einmal wiederzukommen, 
deswegen muss ein Urlaub nicht lang sein.

 

 


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