06. 08. 2013

07. August 2013  Tagebuch

Gleich am Morgen gab es ein Angebot. Dieses hier. Abgesehen davon, dass die genannten Ziele für Sachsen nicht meine sind, denn mindestens die Verbesserung des Betreuungsschlüssels in den Kindertageseinrichtungen hätte ich dazugenommen, finde ich das mit den Angeboten bedenklich. Wenn ich im  Geschäft ein Regal sehe mit einem großen Kauf-Mich-Schild darüber, auf den Waren einen „Preisgesenkt“- Button (Es muss ja kein LINKER Ministerpräsident sein) und am Eingang stand ein Schild „Auf alles reduzierte noch mal 20% Rabatt“, dann erkenne ich doch eines: da gibts Ladenhüter. Aus meiner Sicht steht das Angebot an SPD und Bündnis90/Die Grünen, bei Wahlergebnissen, die das ermöglichen, Koalitionsgespräche zu führen. Dort sollten wir klar machen dass die Positionen und Personal der LINKEN keine Ramschware sind sondern unerlässliches Zubehör für einen Richtungswechsel der Landespolitik. Mindestens würde aus meiner Sicht dazu gehören, die Agenda-2010-Folgen beständig über Bundesratsaktivitäten einzugrenzen.

Ich habe ansonsten einen Artikel über den Kreuzchor geschrieben und dort einen angemessenen Kostenbeitrag der Kirchen für diesen Chor angemahnt. Es wird Zeit, dass sich die evangelische Landeskirche für diesen Chor mehr als nur symbolisch verantwortlich zeigt.

Ausserdem ist mein Terminkalender um einen Termin reicher, weil ich Katja Kipping bei der Handwerkskammer zu deren Bundestagswahlveranstaltung vertreten muss. Immerhin ist mein Bruder ein Elektriker, ich bin sozusagen handwerkspolitischer Fachmann.

Auch wenns mit dem Bundestagswahlkampf nichts zu tun hat freue ich mich, dass die Petitionspostkarten zur Hafencity fertig sind und verteilt werden können. Dazu morgen mehr, denn jetzt bin ich nach einem abendlichen Wahlkreisrundgang sehr müde!

PS: Das Kandidatenprofil auf der Bundespartei-Homepage steht und sieht so aus.

 

 

 

 


2 Kommentare zu „06. 08. 2013”

  • Thomas sagt:

    Tja, wenn man mit der Meinung einer Partei zu hundert Prozent übereinstimmen möchte, dann muss man schon seine eigene Partei gründen. 🙂
    Aber mal ehrlich, warum sich an sinkende Schiffe ketten? Um mit denen unter zu gehen? Oder glaubt ihr wirklich das die SPD in Sachsen einen Fuss auf den Boden bekommt? Die CDU wird bei der Bundestagswahl fast alle Direktmandate holen, wenn nicht gar wieder alle. Als Linke werdet ihr den einen oder anderen Achtungserfolg einfahren, aber nicht mehr. In der Landespolitik könnt ihr mehr bewegen, das habt ihr ja eindrucksvoll gezeigt, auch wenn die Basis euch die Zustimmung verweigert hat. Trotzdem habt ihr einen Teil eurer Positionen durchgebracht. So lange wie ihr pragmatisch agiert, könnt ihr mehr erreichen als wenn ihr alten Ideologien nachhängt. Das gilt übrigens für fast alle im Landtag vertretenen Parteien.

  • Tilo Kießling sagt:

    Naja der Pragmatismus ist so eine eigentümliche Begrifflichkeit. Stell dir einen Ringkampf vor, bei dem du der eine Ringer bist. Wenn dein Ziel darin besteht, schmerzfrei und schnell nach Hause zu kommen dann ist Nachgeben das pragmatische Mittel der Wahl. Willst du aber gewinnen, ist standhalten zu empfehlen.

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