12. 08. 2013

13. August 2013  Allgemein, Tagebuch

Immer mehr Menschen interessieren sich für mich. Heute war es meine Landesgeschäftsstelle, die mir mit der dringenden Bitte, auch die Erledigung zurückzumelden (Vertrauen ist gut, Kontrolle beim potentiellen Abgeordneten Kießling aber auch sinnvoll) diese Fragen zuschickte. Geneigte Konsumenten meiner Mitteilungen hier können so auch gleich meine angeklickten Antworten und meine Sternchenbewertung ahnen: beide Fragen bekamen ein Ja, die erste Frage 3 von 10 Sternen, die zweite Frage 7 von 10 Sternen. Wenn ich da was falsch eingetragen habe: sagts mir schnell! Noch ist der Link über meine Originalmail bearbeitbar!

Kaum hatte sich mein Zeigefinger von diesen 4 Klicks erholt war abgeordnetenwatch.de zur Stelle. Auch dieses leider etwas verschwiemelte Antwortkunstwerk sei hier zur Kenntnis gegeben.

Und, sogar an meine Privatadresse geschickt, wollte auch noch die Türkische Gemeinde Spannendes von mir wissen. Briefpost! Sehr gut! darauf ein Link! Und das Schöne: Ganz ungeschützt kann da jeder, der der Internetsuche mächtig ist, sich als Wahlkreiskandidat ausgeben und irgendetwas antworten. Ich gebe zu, es kann noch ein Überprüfungsvorgang stattfinden, aber es gibt keinen Hinweis darauf. Kommt aber nicht auf dumme Gedanken! Ich zumindest warte hier noch ein paar Tage. Vielleicht gibt es ja noch Ausfüllhinweise der Bundespartei.

Leider muss ich vom gestrigen Tag noch den Verlust von wahrscheinlich 4 Stimmen bekanntgeben: Ich war mit meiner Freundin im Fährgarten Johannstadt, um der Band Matteo zu lauschen. Nach einem schönen Spaziergang durch die Stadt, von der wirklich wunderbaren und empfehlenswerten Ausstellung „REICHTUM – MEHR ALS GENUG“ über das ebenso schöne Projekt „Gemeinschaftsgarten Dresden-Johannstadt“ hin zum Fährgarten gelaufen fanden wir auch einen Platz direkt vor der Bühne im Fährgarten. Die Rentnergruppe, direkt hinter uns, kommentierte den Soundcheck in all seinen Einzelheiten und leider sehr lautstark und sehr störend. Meinen Einwand, wir seien extra wegen dieser Band da und sie mögen doch das ganze nicht schlecht reden, immerhin könnten sie, wenn es ihnen nicht gefiele einfach gehen kommentierten sie recht ablehnend. „Wegen dieser Krachmusik?“ Ja. Genau wegen dieser Musik sind wir gekommen. Nun gut, aber wieder nach vorn und zur Bühne gedreht hörte ich hinter meinem Rücken etwas von „Großenhainer 93“, „Ich kenne die Leute“ und dergleichen. Ein wenig mache ich mir Sorgen: wenn ab dem Wochenende auch noch mein Bild in der Stadt plakatiert wird, kann ich dann meinem Ärger noch Luft machen oder bin ich nun auf Schritt und Tritt zu Lächeln, Freundlichkeit und falscher Rücksichtnahme gezwungen?

 

 

 

 

 

 


Ein Kommentar zu „12. 08. 2013”

  • Magnus Hecht sagt:

    Na, aber wer Mateo, vormals Café Jazz, als Krachmusik bezeichnet, bei dem ist sowieso Hopfen und Malz verloren. Die machen ja eher so eine Art Jazz-Pop. Was die schimpfenden Herrschaften mit so einem Musikgeschmack wohl wählen werden?

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