04.09.2013

05. September 2013  Tagebuch

Gestern war der Dresden-Fernsehen-Tag. Alle Dresdner Direktkandidatinnen und Direktkandidaten (vermutlich nur die der größeren Parteien, aber das weiß ich nicht genau) wurden eingeladen, um in wenigen Minuten zu 5 Fragen Stellung zu nehmen. Nacheinander an unterschiedlichen Tagen allerdings. Wenn man das andauernd tun muss ist die zugeordnete Hirnregion besser durchblutet und funktioniert wie von selbst. Mir passiert so etwas aber nicht so oft, und so war ich hinreichend aufgeregt. Außerdem hab ich auf dem Weg zum Fernsehstudio mein tägliches Soll an der Zehntausend-Schritte-Aktion absolviert und war also, sagen wir mal, aufgewühlt. Franziska Wöllner hat mir am Rande meines dennoch grandiosen Auftrittes eine Menge nette Dinge gesagt, vermutlich aber auch den anderen Kandidatinnen und Kandidaten.

Der Beitrag soll wohl ab Donnerstag vor der Wahl gesendet werden.

Am Morgen bin ich einer Kollegin aus dem Umfeld der Jugendhilfe in Dresden begegnet. Wir haben etwas geplaudert, und am Ende sind wir unweigerlich beim Doppelplakat mit Katja Kipping und mir angekommen. Und da sagt sie doch tatsächlich folgendes: „Du siehst da ganz gut aus. Warste vorher in der Maske?“ Also wirklich! So etwas könnte das Ende einer wunderbaren Freundschaft sein.Ich war mindestens zwei Sekunden sprachlos, und dann haben wir schnell über die Auswirkungen des Bundeskinderschutzgesetzes auf die tägliche Arbeit der Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen in betreuten Wohngruppen abhängig vom Alter der betreuten Kinder gesprochen.

Aus den anderen Direktwahlkreisen treffen jetzt nach und nach die Bilder der Kochshow ein. Damit bin ich ein wenig vorbereitet auf das, was mir da bevorsteht und stelle erschrocken fest, dass die anderen Kandidaten sich alle an der Essenzubereitung beteiligen. Dabei ist Kochen doch Facharbeit und sollte nicht von mir dilletiert werden. Ich muss mal sehen, ob ich mich vorm Messerschwingen noch drücken kann. Ich könnte beim Abwasch helfen? Und falls Falk aus Bretnig-Hauswalde hier mitliest, sei er gefragt: dein Freund, der beim Wahlkampfauftakt dabei war, der war doch Koch? Kann der nicht mit hinkommen? Am 13. 09. bin ich in Radeberg dran!

 

 


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